Dambach

Dambach

Dambach gehört zu jenen attraktiven Städtchen, die den Besuchern wenig bekannt ist, die aber dennoch eine schöne einheitliche Gesamtheit bieten, wo man Renaissance- und Fachwerkhäuser, schöne und blumige Brunnen entdecken kann. Das Dorf liegt außerdem mitten in einer schönen 470 Hektar großen Weinbergumgebung, einer der größten im Elsass, die man als Weinstadt bezeichnen könnte.

Mehr als 2000 Bewohner sind dort ansässig, 50 km davon entfernt befindet sich Straßburg, Colmar liegt 30 km entfernt nahe Schlettstadt.

Die erste Erwähnung der Stadt stammt aus dem 12. Jahrhundert, damals gehörte das Städtchen den Gutsherren von Berstein. Die Stadt wird dann der Führung des Bischofs von Straßburg unterstellt, im 14. Jahrhundert, als sie den Status einer Stadt erhält, mit Stadtmauern umgeben. Anlässlich des Bauernkrieges im 16. Jahrhundert und des Dreißigjährigen Krieges erlebt sie auch Verwüstungen.

Ab dem 17. Jahrhundert floriert die Stadt mit dem Aufstieg des Weinanbaus. Man erzählt, dass dieser entstand, als ein Kind in den Wald ging und einen Bären beobachtete, der im Begriff war, Lambruche-Beeren (eine Wildrebensorte) zu sammeln. Die Einwohner begannen Wein anzubauen, der Bär wurde zum Stadtsymbol.

  • Ein Weindorf  Ein Weindorf
  • Ein historisches Dorf Ein historisches Dorf
  • Ein untypisches Dorf Ein untypisches Dorf

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